Everton 2026-27 Vorschau: Kann Moyes zurückschlagen?
Everton strebt nach Stabilität nach einem späten Saisonkollaps. Kann David Moyes wieder in Form kommen? Unsere Vorschau 2026-27 analysiert die Herausforderungen.

Eine Saison mit zwei Hälften
Everton geht mit vorsichtigem Optimismus in die Premier League-Saison 2026-27, doch der Schatten des dramatischen Einbruchs der Vorsaison liegt schwer auf ihnen. Laut der Saisonvorschau des Guardian erlebten die Toffees die ersten vier Fünftel der vergangenen Saison bemerkenswert gut, frei von Abstiegsängsten und mit einem proaktiven, offensiven Spielstil, der die Hoffnung der Fans neu entfachte. Diese Hoffnung gipfelte am 21. März, als Everton Chelsea in seiner besten Leistung im neuen Hill Dickinson Stadium demontierte und nur drei Punkte hinter dem fünften und letzten Champions-League-Qualifikationsplatz lag.
Die Schlussphase erwies sich jedoch als katastrophal. Everton gewann den Rest der Saison kein Spiel mehr und rutschte am letzten Spieltag auf den 13. Platz ab – die gleiche Position wie in der Vorsaison unter Sean Dyche und Moyes, mit nur einem Punkt mehr und einer schlechteren Tordifferenz. Dieser Einbruch hat Zweifel aufkommen lassen, ob der Verein unter David Moyes, der für eine zweite Amtszeit zurückkehrte, wirklich Fortschritte machen kann.
Verpflichtungen: Bescheiden, aber Sinnvoll
Als Reaktion darauf verfolgt Everton in diesem Sommer eine bescheidene, aber sinnvolle Verpflichtungsstrategie, die der neuen Stabilität des Vereins entspricht. Obwohl keine großen Verpflichtungen angekündigt wurden, hat sich der Verein darauf konzentriert, Schlüsselbereiche zu stärken, ohne die Harmonie des Kaders zu stören. Ein Spieler, der in der Vorbereitung aufgefallen ist, ist Thierno Barry, der laut Guardian vielversprechende Anzeichen gezeigt hat. Der junge Stürmer könnte eine wichtigere Rolle spielen, da Moyes versucht, dem Angriff, der in den letzten Wochen der letzten Saison zu kämpfen hatte, neue Energie einzuhauchen.
Der Abgang von 10 Spielern nach Vertragsablauf hat ebenfalls den Kader geprägt, aber der überlegte Ansatz des Vereins deutet auf eine langfristige Vision statt auf kurzfristige Lösungen hin. Mit dem neuen Stadion als etabliertem Zuhause hofft Everton, auf den im letzten Jahr gelegten Grundsteinen aufzubauen.
Schlüsselfragen für Moyes
Die große Frage ist, ob Moyes den Niedergang aufhalten kann, der dazu führte, dass die Form seiner Mannschaft im Frühjahr abstürzte. Der Guardian merkt an, dass „Reden über Fortschritt erfordern dieses Mal mehr unterstützende Beweise“. Der erfahrene Trainer steht unter Druck, zu beweisen, dass das frühe Saisonglück kein Zufall war und er die Mannschaft zu einer konstanteren Kampagne führen kann.
Die von den Guardian-Autoren prognostizierte Position für Everton ist 10., eine bescheidene Verbesserung gegenüber dem 13. Platz der letzten Saison, aber immer noch weit entfernt von den europäischen Ambitionen, die im März realistisch erschienen. Um dies zu erreichen, muss Moyes die taktischen Probleme angehen, die zum späten Saisoneinbruch führten, und sicherstellen, dass sein Kader über die gesamten 38 Spiele konzentriert bleibt.
Ausblick
Während die neue Saison naht, werden die Everton-Fans gespannt darauf warten, ob ihre Mannschaft die Form wiederfinden kann, die sie in der ersten Hälfte der letzten Saison zu einer der aufregendsten Mannschaften der Liga machte. Mit einer stabilen Vereinsstruktur, einem etablierten Zuhause und sinnvollen Verpflichtungen sind die Voraussetzungen für eine Erholung gegeben. Aber wie die Vorschau des Guardian andeutet, werden die Taten auf dem Spielfeld lauter sprechen als Worte.
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